Ev.-luth. St.-Salvatoris-Kirchengemeinde Zellerfeld

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Ev.-luth. St.-Salvatoris-Kirchengemeinde Zellerfeld.

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Das Kirchenbüro Zellerfeld ist am 28. Mai und am 5. Juni 2018 nicht geöffnet.

Bitte wenden Sie sich mit allen Anfragen an das

*Kirchenbüro Oberharz*
An der Marktkirche 3, 38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon 05323-7005
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10-12 Uhr und zusätzlich Do 17-19 Uhr
E-mail: kirchenburo.oberharz@evlka.de



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Veranstaltungsreihe Serenaden zur Marktzeit 2018

Die Serenaden dauern ca. 30 Minuten. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freuen wir uns. 

Bild zum vergrößern bitte anklicken.
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Bild: Plakat KG Zellerfeld

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Neue Öffnungszeit des Kirchenbüros in Zellerfeld

*Gemeindebüro: *
Heidi Herrmann
Bornhardtstr. 4, 38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel.: 05323-81834, Fax: 05323-962017
Öffnungszeiten: Di 10–11 Uhr,
E-Mail: kg.zellerfeld@evlka.de
Internet: www.kirchengemeinde-zellerfeld.wir-e.de
<http://www.kirchengemeinde-zellerfeld.wir-e.de>

*oder*

*Kirchenbüro Oberharz*
An der Marktkirche 3, 38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon 05323-7005
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10-12 Uhr und zusätzlich Do 17-19 Uhr
E-mail: kirchenburo.oberharz@evlka.de


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Krieg und Hoffnung, Licht und Schatten
Lesung mit Lichtkunst in der St. Salvatoris-Kirche Zellerfeld

Um „Engel der Geschichte – Macht und Gegenmacht“ ging es am Freitagabend in der St. Salvatoris-Kirche Zellerfeld. Denn zum zweiten Mal ging die Reihe „Kirchenkunststückchen – Kirche macht Sinn“ mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen der Kirchen im Oberharz, besonders in Zellerfeld, an den Start. So öffneten sich die Türen von St. Salvatoris wieder für Lichtinstallationen von Nikola Dicke, Osnabrück/Amsterdam, und eine Lesung des Radiomoderators Helge Heynold aus Frankfurt am Main. Pastorin Dr. Sybille C. Fritsch-Oppermann, Beauftragte für Tourismus, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit im Oberharz, und Pastor Andre Dittmann konnten dazu einige Besucher begrüßen, die fasziniert die Installationen der Künstlerin im Seitenflügel der Kirche bestaunten. Durch die Worte des hr2-Moderators wurden sie in eine längst vergangene Zeit versetzt. Eine Zeit des Krieges, der Schuld und des Unrechts, der Leichen und KZ-Baracken, aber auch der trotz alledem präsenten Hoffnung auf Befreiung und Freiheit. Schon bei der Begrüßung hatte Fritsch-Oppermann es angesprochen: „Die Antithese von Gut und Böse braucht zu ihrer Heilung mehr als die Synthese der klassischen Philosophie. Sie braucht Menschen, die den Brüchen in ihrem Leben, in der Geschichte, in der Welt, ins Gesicht sehen – und hören – und schweigen – und, nicht zuletzt mit Hilfe der Kunst, stückweise erkennen – und miteinander reden.“

So las Helge Heynold zunächst in und später vor der Kirche weiter aus Primo Levis autobiografischem Bericht über seinen elfmonatigen Zwangsaufenthalt im KZ Auschwitz III Monowitz „Ist das ein Mensch.“ Über vier Friedensboten zu Pferd unter schweren Pelzmützen und einige Überlebende, von denen, unbändig erschöpft, nur wenige ins Gebet verfielen. Licht und Schatten, die oft nah beieinander liegen. Und die an die Kirchenwand geworfenen Illustrationen kündeten parallel dazu von Schrecken, Schönheit und Schmerz. „Und auf dem Tor der Sklaverei waren noch immer die Worte zu lesen: Arbeit macht frei“, schloss Heynold.

Draußen vor der Kirche erinnert eine Stele an den Todesmarsch von etwa 450 KZ-Häftlingen erzählte, die sich vom Kloster Brunshausen bei Bad Gandersheim in Richtung Wernigerode begaben und am Abend des 5. April 1945 Zuflucht in Zellerfeld fanden. Die Marschkolonne wurde dabei von den SS-Wachen auf der Flucht vor den alliierten Truppen brutal über den Harz getrieben. In der Kirche fanden sie in der Nacht Zuflucht. Am nächsten Morgen wurden auf dem Weitermarsch bis zur Stieglitzecke 21 Häftlinge aus Frankreich, Russland und Italien erschossen.

So tauschten die nachdenklich gestimmten Teilnehmer immer wieder Platz und Perspektive, wanderten bei zunehmender Dunkelheit und immer heller werdenden Farben der Installationen drinnen und draußen von der Kirche nach draußen und zurück.

Und zu späterer Stunde tauschten sie sich bei Wein und Brot über das Erfahrene und Erlebte aus – und draußen blieben viele Passanten stehen und fragten nach. Sie nutzen die Gelegenheit, mit Nikola Dicke und Helge Heynold ins Gespräch zu kommen, diese traurige Epoche der Zeitgeschichte, aber dazu auch die wunderschöne Zeichnungen der Künstlerin auf sich wirken zu lassen.

Christian Dolle
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Bild: Christian Dolle

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Modellprojekt für acht Kirchengemeinden
Regionales Kirchenbüro für den Oberharz geht an den Start

Eines der ersten regionalen Kirchenbüros wurde gerade in Clausthal-Zellerfeld eröffnet. Grit Sauer, Ute Wendt, Astrid Thies und Heidi Herrmann sind dort ab sofort täglich für die Kirchengemeinden Bad Grund, Wildemann, Hahnenklee, Clausthal und Buntenbock, Zellerfeld, Lautenthal, Altenau und Schulenberg sowie St. Andreasberg zuständig.

Ziel ist es, eine verlässliche Anlaufstelle für die Gemeindeglieder im Oberharz anzubieten und Kompetenzen somit zu bündeln. Klingt erst einmal ungewohnt, ist jedoch letztlich effektiver und durchaus praktisch. „Es wird sicher ein längerer Prozess, bis die Oberharzer das annehmen“, sagt Dorothee Austen, Vorsitzende des Kirchenvorstands in Clausthal. Das räumen auch die Pastoren André Dittmann und Walter Merz ein, denn natürlich haben alle Gemeinden völlig unterschiedliche Prozesse, die erst einmal aufeinander abgestimmt werden müssen.

Andererseits wird es von nun an Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und Donnerstags zusätzlich von 17 bis 19 Uhr geben. Die sind auf die Öffnungszeiten des Bürgerbüros abgestimmt, so dass Menschen, die nicht in Clausthal wohnen, Ämtergänge verbinden können. Das neue Kirchenbüro ist für insgesamt 10 700 Gemeindeglieder zuständig und damit für etwa 65 Taufen im Jahr, 25 Trauungen, 50 Ehejubiläen und 200 Beerdigungen.

Von der Hannoverschen Landeskirche wird dieser Schritt nicht nur begrüßt, sondern auch gefördert, nämlich mit einem zur Verfügung gestellten IT-System nach neusten datenschutzrechtlichen Standards, mit dem die anfallenden Aufgaben im Vergleich zu vorher deutlich erleichtert werden sollen. Das Stellenniveau wurde gehalten, so dass dieser neue Weg durchaus auch als Modellprojekt innerhalb der Landeskirche angesehen wird.

Bis alles richtig eingespielt ist – Dittmann und Merz gehen von einer Eingewöhnungsphase bis zum Herbst aus – bleiben die bisherigen Büros vor Ort bestehen und es wird individuelle Regelungen geben, um es jedem so leicht wie möglich zu machen. Die jeweiligen Öffnungszeiten hier sind auf den Webseiten der Gemeinden oder auf der des Kirchenkreises unter www.kirche-harzer-land.de nachzulesen.

Das neue regionale Kirchenbüro ist unter Tel.: 05323 7005 oder per Mail unter kirchenbuero.oberharz@evlka.de zu erreichen und natürlich auch ganz persönlich und vielleicht auch einfach mal nur aus Neugierde An der Marktkirche 3 bzw. über den Eingang in der Schulstraße.

Christian Dolle
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Bild: Christian Dolle

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Die Kirchengemeinde Zellerfeld hat einen neuen Kirchenvorstand gewählt.

Wir gratulieren
Ellen Abel, Corinna Schlüter-Dech und Katrin Tormann
und wünschen Gottes Segen für die kommenden Aufgaben.

Abkündigung des Wahlergebnisses


Bei der Kirchenvorstandswahl am 11. März 2018 sind folgende Personen gewählt worden:

1. Abel, Ellen 81
______________________________________________________
(Name, Vorname) (Stimmen)


2. Schlüter-Dech, Corinna 79
______________________________________________________

Name, Vorname) (Stimmen)

3. Tormann, Katrin 77
________________________________________________________
(Name, Vorname) (Stimmen)

Zu Ersatzkirchenvorsteherinnen und Ersatzkirchenvorstehern sind in folgender Reihenfolge gewählt worden:

1. Oßwald-Franzke, Ute 63
_________________________________________________________
(Name, Vorname) (Stimmen)

Jedes wahlberechtigte Gemeindemitglied kann die Wahl durch begründete Beschwerde beim Kirchenkreisvorstand des Ev.-luth. Kirchenkreises Harzer Land in Osterode anfechten. Die Beschwerdefrist endet am 26. März 2018 (24.00 Uhr). (bei späterer Abkündigung entsprechend später)

Eine Beschwerde kann nur darauf gestützt werden, dass die Wahl nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechend durchgeführt worden ist, oder Handlungen, die den anerkannten Wahlgrundsätzen oder dem Wesen einer Wahl zu einer kirchlichen Körperschaft widersprechen, begangen worden sind. Über die Beschwerde entscheidet der Kirchenkreisvorstand.

Der Kirchenvorstand

(Der Wahlausschuss)


Die Schnellumfrage der Kirchenvorstandswahl können Sie hier einsehen.

Dokument: Schnellumfrage_Wahl... (PDF)
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Geringere Wahlbeteiligung als 2012
So wurde bei der Kirchenvorstandswahl im Kirchenkreis Harzer Land gewählt
von Christian Dolle

Der Kirchenkreis Harzer Land hat gewählt. Zumindest 16,9 Prozent der Wahlberechtigten haben ihr Mitspracherecht bei der Wahl der neuen Kirchenvorstände wahrgenommen. Bei der letzten Kirchenvorstandswahl im Jahr 2012 waren es noch über 22 Prozent. Aus Sicht des Kirchenkreises ist das eine bedauerliche Entwicklung, wie auch Superintendent Volkmar Keil in seiner Reaktion auf den Wahltag mitteilte.

„Man wird sich in Zukunft Gedanken machen müssen, wie dieser Trend aufgehalten werden kann“, stellt er fest. Dennoch gilt sein Blick nun erst einmal allen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern, die in den Gemeinden gewählt wurden. „Ich wünsche ihnen Gottes Segen und dass es ihnen gut gelingt, ihre Kirchengemeinden zu leiten“, sagt er, „Ich hoffe sehr, dass es gelingt, auch die nicht Gewählten mit verantwortungsvollen Aufgaben in den Kirchengemeinden zu betrauen. Es ist wunderbar, dass Menschen für unsere Kirche Verantwortung übernehmen. Jede und jeder ist uns wichtig.“

Unter jenen insgesamt 206 Menschen, die für die Gemeinden in den kommenden Jahren die Verantwortung übernehmen sind 64 Prozent Frauen und 36 Prozent Männer. Diese Geschlechterverteilung entspricht in etwa der der aufgestellten Kandidaten. 63 Prozent der Kirchenvorsteher wurden in ihrem Amt bestätigt, das Durchschnittsalter der Gewählten liegt bei 52 Jahren. Diese Daten weichen nicht auffallend von denen der letzten Wahl ab. Die Zahl der Wahlberechtigten im Kirchenkreis ist seit 2012 übrigens von 54.453 auf 49.351 Personen gesunken.

Zum Redaktionsschluss fehlten die Daten von zwei Gemeinden, es handelt sich hier also um Hochrechnungen. Auch die Namen der gewählten Kandidaten in den einzelnen Gemeinden werden erst in den kommenden Tagen bekanntgegeben.

„Ich danke allen, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung gestellt haben. Und ich danke allen, die zur Wahl gegangen sind und damit bekundet haben, dass ihnen die weitere Entwicklung ihrer Kirchengemeinde am Herzen liegt“, sagt Superintendent Keil abschließend.

Hier können Sie nachlesen wie im Kirchenkreis Harzer Land gewählt wurde:
http://www.kirche-harzer-land.de/KV-Wahl-2018
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Kinderkirche

Wann?
16.06.2018, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: KG Zellerfeld
Ein Vormittag mit Spielen, Singen, Geschichten erzählen. Ein neues Team bietet im Pfarrgemeindehaus in der Bornhardtstraße „Kirche für Kinder“ an. Das Angebot richtet sich an Kinder im Grundschulalter und jüngere Geschwister. Eltern brauchen nicht dabei zu sein. Zweimal im Monat, und zwar am 1. und 3. Samstag im Monat von 10 – 13 Uhr geht es ab sofort im Pfarrgemeindehaus bunt und fröhlich zu. Einen kleinen Imbiss zur Stärkung gibt es auch.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

„Eltern haben so die Möglichkeit fix mal einen Wochenend-Einkauf zu machen. Und mit den Kindern möchten wir mit Spiel und Spaß die ein oder andere spannende Geschichte aus der Bibel erleben.“, erläutert Pastor André Dittmann den Neustart in Zellerfeld.
Gegen Ende geht es zu einer kleinen Andacht in die große St.-Salvatoris-Kirche. Dort können Eltern ihre Kinder dann auch abholen. Natürlich sind auch die Eltern zur Andacht herzlich eingeladen.

Die nächsten Termine: 19.05., 02.06., 16.06.2018. Weitere Termine werden über die Presse und Plakate und Gemeindebrief bekanntgegeben.
Infos rund um die Kirchenkirche gibt es bei Carina und Hartwig zur Nieden: Telefon  05323-78603, hzn@gmx.de melden. Das Angebot ist kostenfrei.
Wo?
Pfarrgemeindehaus
Bornhardtstr. 4
38678 Clausthal-Zellerfeld
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12 "Kalenderfilme" zum Reformationsjahr

„Sonntags-Maler“ Hans Hentschel zeichnet die Geschichte von Martin Luther

Aus Anlass des Reformationsjubiläums entstand ein besonderes Filmprojekt im Internet. Mit flinken Pinselstrichen erzählt Sonntagsmaler Hans Hentschel in 12 Kurzfilmen die Lebensgeschichte von Martin Luther. Das gemeinsame Projekt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Evangelischen Kirche im NDR ging am 26. Oktober 2016 online. Die zwölf "Kalenderblätter" zum Themenjahr "500 Jahre Reformation" konnten Sie jeweils am Monatsanfang hier sehen.

Wenn Sie sich die kleinen Filme noch einmal ansehen möchten, folgen Sie dem Link:

http://www.lutherfilme.de/luther_filme