Ev.-luth. St.-Salvatoris-Kirchengemeinde Zellerfeld

Am Reformationstag, 31. Oktober 2016 hat Pastor André Dittmann zusammen mit Britta Schweigel, Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt eine Luther-Eiche auf den Zellerfelder Terrassen gepflanzt. 

Der Gesangsverein MGV Concordia unterstützte mit eigenen Liedern und zusammen mit den zahlreich anwesenden Gemeindemitgliedern musikalisch die Aktion.



Am Reformationstag, 31. Oktober 2016 hat Pastor André Dittmann zusammen mit Britta Schweigel, Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt eine Luther-Eiche auf den Zellerfelder Terrassen gepflanzt. 

Der Gesangsverein MGV Concordia unterstützte mit eigenen Liedern und zusammen mit den zahlreich anwesenden Gemeindemitgliedern musikalisch die Aktion.









Nachlese zur Ausstellung "Luther und die Juden - ertragen können wir sie nicht"

Bericht von Christian Dolle: http://www.kirche-harzer-land.de/nachrichten/PM_2016-07-13http://

Nachlese Calvör Wochenende


























Pastor Dittmann hat es geschafft! Wette gewonnen!

Am Donnerstag, dem 10. März, kamen mehr als 333 Zellerfelderinnen und Zellerfelder, um den Auftakt der Feierlichkeiten zum 333jährigen Geburtstag der St.-Salvatoris-Kirche zu feiern. Aus allen Ecken Zellerfelds strömten die Menschen zur Kirche, um die Geburtstagszahl 333 zu formen. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte die Aktion, um die Fotographen mit der Drehleiter nach oben zu fahren. Schöne Bilder sind so entstanden. Pastor Dittmann und die Bürgermeisterin Frau Schweigel begrüßten die Gemeinde. Beide stimmten zusammen unserem Organisten Herrn Burgdorf, der auf dem Akkordeon begleitete, das Geburtstagslied an. Nach einer kurzen Ansprache und Dank an die Gemeinde und den Helfern wurde zum Abschluss das Steigerlied gesungen.
Hier der Link zur Goslarschen Zeitung: http://live.goslarsche.de/post/view/56e14ce497fdcb5126d16d0e





















Zur Spende der Fa. Sympatec schrieb die Goslarsche Zeitung am 24.09.2015 folgenden Artikel.

Am 26.09.2015 korrigierte die Goslarsche Zeitung: Herr Stephan Röthele spendete nicht als Privatperson sondern als Geschäftsführer und Gesellschafter der Sympatec GmbH.











Am 04.10.2015 wurden Monika Yaramanci, Michael Habich und Pastor Klaus-Wilhelm Depker in einem Gottesdienst verabschiedet.
Die Goslarsche Zeitung schrieb hierzu folgenden Bericht.
(Zum Vergrößern bitte anklicken)

















Am Sonntag, den 13. September 2015, wurden in der St.-Salvatoris-Kirche in Zellerfeld unsere neuen Pastoren, André Dittmann und Helmut Fiedler-Gruhn, in ihr Amt eingeführt.
Lesen Sie hier den Artikel aus der Goslarschen Zeitung vom 15.09.2015.
(zum Vergrößern bitte anklicken)
















Wiedereinweihung der St.-Salvatoris-Kirche

Es ist geschafft!
Nach fast viereinhalb Jahren haben wir am Pfingstwochenende unsere St.-Salvatoris-Kirche wieder eingeweiht.
Wir möchten Danke sagen an
Superintendent Keil für die Einführung in den Gottesdienst und für die Weihe der Kirche
Landessuperintendent Gorka für seine Predigt
unseren Vakanzpastoren Depker und Dr. Brinkmann für die Gestaltung des Gottesdienstes
Kantor Janssen, Leitung des Posaunenchors, der Ökumenischen Kantorei Clausthal und die musikalische Begleitung an der Orgel
und Danke an die Gemeinde, Gäste und Freunde der St.-Salvatoris-Kirche.
Durch Ihre Teilnahme haben wir einen so schönen Gottesdienst erleben dürfen.
Einen besonderen Dank möchten wir Herrn Bischof im Ruhestand Horst Hischler und Frau Tübke für Ihre Teilnahme aussprechen.

Bilder von diesem Gottesdienst können Sie jetzt auf www.h-d-mueller.de sehen.

Ihr Kirchenvorstand


Nachlese



Die Artikel aus der Goslarschen Zeitung zur Weihe unserer St.-Salvatoris-Kirche



und aus dem Harz Kurier




Gedanken zum Gedenken

Am 5. April 1945 zog, herkommend vom KZ bei Bad Gandersheim, ein Zug von gequälten und erschöpften KZ – Häftlingen durch Clausthal – Zellerfeld und übernachtete in der Zellerfelder Kirche. Der Kirchenvorstand der St. Salvatoris Kirchengemeinde nimmt die runde Jahreszahl zum Anlass, am 7. April, Dienstag nach Ostern, abends um 18 Uhr ein Gedenken an dieser Stele abzuhalten.

Es war einer der berüchtigten sogenannten Todesmärsche und seit etlichen Jahren weist ein Stele vor der Kirche auf dieses furchtbare Ereignis hin. Diese Stele und ihr inzwischen schlechter Zustand ist wiederum einem Zellerfelder Nachbarn der Kirche aufgefallen. Seine Nachfrage machte dem Kirchenvorstand noch einmal bewusst, das neben aktuellen Herausforderungen auch Geschichte und Gedenken eine gegenwärtige Aufgabe ist. Der derzeitige Vakanzvertreter für die Gemeindearbeit an St. Salvatoris, Pastor Klaus – Wilhelm Depker, hat gemeinsam mit dem aufmerksamen Nachbarn, Herrn Hajo Sander, ein besinnliches und musikalisches Gedenken vorbereitet.
Weshalb dem Kirchenvorstand und dem Pastor dieses Gedenken nach 7 Jahrzehnten immer noch wichtig ist, ergibt sich am besten aus einem Zeitzeugengespräch, dass P. Depker mit der Zellerfelderin und engagiertem Kirchenmitglied Irmel Maaß geführt hat und das hier in Teilen wiedergegeben werden soll.
Depker: Frau Maaß, danke zunächst, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Gespräch. Wie alt waren Sie eigentlich, als der Krieg zu Ende ging?
Maaß: Siebzehn ein halb, und ich erinnere mich noch recht gut an die Zeit. Aber wissen Sie, es ist seltsam, je älter ich werde, um so deutlicher
kommen Erinnerungen wieder an die ganz jungen Jahre.
Depker: Ich habe gerade einmal nachgerechnet, bei der Machtergreifung waren Sie gerade erst 5 ½, noch nicht einmal in der Schule. Können Sie noch irgend etwas aus dieser Zeit erinnern?
Maaß: Na ja, das Weltgeschehen hat einen ja noch nicht interessiert. Aber ich weiß, dass es schon sehr früh Gruppen gab für Mädchen und auch für Jungs. Da haben dann ältere Mädchen tolle Sachen mit uns gemacht. Auch Ausflüge und Nachmittage mit Lagerfeuer und Liedern. „Wir sind
die Kleinsten in des Führers brauner Schar“ hieß eins. Wir fanden es toll und die älteren waren natürlich unsere Vorbilder. Wir haben denen
vertraut und nachgeeifert. So bin ich selber erst Schaftführerin, dann Schar- und schließlich Gruppenführerin geworden – und für jede gab es
ein andersfarbiges Band als „Ausweis“. Meine Mutter war ja dagegen, dass ich da so mitging, auch weil es gegen die Kirche ging. Mein Vater hatte auch keine gute Meinung von der Partei und den ganzen Sachen, aber er hat gesagt „Wenn sie da hin will, muss sie da hin, da könne wir wenig ausrichten. Sie muss irgendwann selber draufkommen.“
Depker: Wann hat sich Ihre Einstellung geändert?
Maaß: Na ja, angefangen hat das in den letzten Kriegswochen. Ich musste wohl erst einmal selbst etwas von den Schattenseiten dieser Ideologie
erleben. Mein Vater war ja ein vorausschauender Mann. Als Juni '41 der Russlandfeldzug begann, hat er gesagt „Jetzt tanzt er seinen Toten-
walzer“, aber ich hab das überhaupt nicht glauben wollen. Aber zurück zu Ihrer Frage. Wir hatten ja hier zivile Fremdarbeiter, und die wurden
ordentlich behandelt. So war ich selbst auch von zu Hause erzogen, dass man ordentlich und anständig miteinander umging.Und dann, das
Datum weiß ich nicht mehr genau, kam dieser Elendszug, von Mittelbau Dora hieß es. Solche elenden und ausgemergelten Gestalten. Und
daneben SS-Leute, die diese elenden Menschen unmenschlich brutal behandelten. Neben mir stand ein junger Freund in seiner SS-Uniform,
da habe ich mich das erste Mal geschämt für diese Uniform. Dass ich mit jemand befreundet war, der dieselbe Uniform trug wie diese
schrecklichen Wärter, die die armen Menschen so unmenschlich behandelten. Als dann klar war, der Krieg ist aus und bald kommen die Amerikaner, und mein Vater mir sagte: „Jetzt wird’s Zeit, den Kameraden abzuhängen“ da wusste ich zwar, er hat recht und wir haben die ganzen
Naziklamotten auf dem Hof verbrannt. Aber meine Bücher, die konnte ich damals nicht verbrennen, meine ganze BdM-Zeit und so, das war
doch nicht schrecklich gewesen. Da habe ich die Bücher erst versteckt. Ein paar Monate später sollte ich vor der englischen Komandantur im
Rathaussaal einen Aufsatz vortragen „Was denkt die deutsche Jugend über die Welt nach dem verlorenen Krieg.“ Was ich da geschrieben und
vorgetragen habe, hätte mir sicherlich eine empfindliche Strafe eingebracht, wäre ich älter, schon erwachsen, gewesen. Erst später ist mir klar geworden, wie sehr die Nazis die Jugend verführt und verdreht und auch gegen die Kirche aufgehetzt haben. - Ich selber wollte mich ja damals auch nicht konfirmieren lassen, aber meine Eltern und die Oma, die auch mit im Hause lebte und die ich sehr geliebt habe, die haben darauf bestanden. Später war ich sehr froh darüber, bis heute. Deshalb bin ich, als es in den Schulen anfing, dass Lehrer und Schüler sich mit der Zeit damals beschäftigten, auch hingegangen und habe den jungen Menschen erzählt. Und ich habe ihnen immer gesagt: Glaubt nicht zu leicht. Seid kritisch und hinterfragt.
Depker: Frau Maaß, ich danke Ihnen für unser Gespräch und dass ich Teile davon aufschreiben und veröffentlichen darf. Es ist eine Weisheit der Psychologie wie auch der jüdischen und der christlichen Religion (und vielleicht auch anderer): Nur im Erinnern steckt die Kraft der Veränderung. Vergessen oder Verdrängen kettet Menschen an alte Schuld.
Danke dass Sie bereit waren und immer noch sind, uns beim Erinnern zu helfen.


Fotos von der Innensanierung der St.-Salvatoris-Kirche

November 2014
Neueste Ansichten
                                                                                                                                                                                            



























April 2014

Die ersten zwei Fotos zeigen das Gewölbe der Hauptkirche. Die nachfolgenden Fotos stammen aus der Winterkirche



Januar 2014





Eine Fahrt nach Langeoog

Am 21. September 2014 machten sich einige Gemeindemitglieder der Kirchengemeinde Zellerfeld und der Zellerfelder Schützen auf den Weg nach Langeoog, um an dem Einführungsgottesdienst von unserem ehemaligen Pastor Christian Neumann teilzunehmen. Früh um 4.30 Uhr fuhren wir mit dem Bu

s ab, um pünktlich mit der Fähre um 9.30 Uhr von Bensersiel aus nach Langeoog überzusetzen. Nach einer kurzen Fahrt mit der Inselbahn vom Hafen in den Inselort wurden wir vom 1. Vorsitzenden des dortigen Kirchenvorstandes in Empfang genommen. Die Schützen wurden von einem Vertreter der Schützengesellschaft Langeoog begrüßt. Getrennt bekamen beide Gruppen eine Inselführung und so erführen wir viel wissenswertes über die Insel. Es blieb auch genügend Zeit die Insel auf eigene Faust zu erkunden und in den reichlich vorhandenen Gaststätten, Restaurants und Cafés etwas zu Essen und zu Trinken.

Dann ging es zur Kirche die, wie unsere Kapelle auch, auf dem Friedhof steht.

Wir stellten fest, dass der Überraschungsefekt unseres Besuches geglückt war. Pastor Neumann und seine Frau Deike waren überrascht und erfreut uns zu sehen. In einer vollen Kirche wurde dann ein schöner Festgottesdienst gefeiert. Nach dem anschließenden Empfang mit Grußworten, Kaffee und Kuchen ging es um 17.30 Uhr mit der Inselbahn zum Hafen. Mit Fähre und Bus ging es dann zurück nach Zellerfeld.

Es war für uns ein schöner Sonntag, den wir lange in Erinnerung behalten werden.

Vielen Dank nach Langeoog für den herzlichen Empfang.

Weitere Bilder finden Sie auf der Homepage der Zellerfelder Schützen:
http://www.zellerfelder-schützen.de/2014_langeoog/pages/image/imagepage14.html


Abschiedsmarathon

Im PGH-Garten kamen die Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche unserer St.-Salvatoris-Kirchengemeinde bei schönem Wetter zum Grillen zusammen. Unserem Pastor und seiner Familie wurde auch hier noch einmal ein schöner Abschied bereitet.
Es wurde ein Rückblick seiner Zeit in Zellerfeld in Form eines Gedichtes vorgetragen. Das Konfer-Team überreichte ein Geschenk. Die Mitarbeiter packten einen Seesack mit allerlei nützlichen Gegenständen für die kommende Zeit auf Langeoog. Die Bezirksfrauen  backten eine Torte und ein selbst hergestelltes Zellerfelder Wappen gab es auch. Der Höhepunkt war ein vorgetragener Sketch über die Arbeit unseres Pastors, der viele Lacher erntete.


Nachlese zum Gemeindefest am 13. Juli 2014

"Augenblick, verweile doch, du bist so schön".
Unter diesem Motto feierte die St.-Salvatoris-Kirchengemeinde Zellerfeld das diesjährige Gemeindefest. Begonnen wurde mit einem Familiengottesdienst, der von Pastor Christian Kühne-Neumann und dem Kindergarten-Team gestaltet wurde. Der Kindergarten bot verschiedene Aktionen an. So konnten Holzfische als Anhänger hergestellt werden, es gab ein Schminktisch und eine Augenblick-Straße, wo man sich in verschiedenen Spiegeln betrachten konnte. Auch lagen z. B. Kaleidoskope und Fliegenauge zum Durchsehen bereit.

Zur Mittagszeit wurde gegrilltes und eine Vielfalt an Salaten angeboten. Die Kita-Spatzen hatten ihren Auftritt. Sie sangen uns einige ihrer schönen Lieder vor und ernteten viel Applaus dafür. Die Kaffeetafel wurde von unseren Bezirksfrauen wieder mit unzählig leckeren Torten bestückt. Herr Raven gab kleine amüsante Geschichten zum Besten und die Trommelgruppe SaSaZe zeigte uns ihr Können. Zum Abschluß eines sehr gelungen Gemeindefestes stiegen wie immer die Luftballons in den Himmel.


Wechsel im Kirchenvorstand

Wenn Wege einmal anders verlaufen

Im Juni 2012 haben wir den neuen Kirchenvorstand (KV) in sein Amt eingeführt. Mit viel Elan, guten Mutes und sehr einvernehmlich ist er die vielfältigen Aufgaben und Themen angegangen. Manche Lebenswege verlaufen aber anders, als man sich das noch vor einem Jahr gedacht hat. Unser jüngstes KV-Mitglied, Maximilian Claußen, hat kurzfristig einen Studienplatz in Erlangen bekommen und ist zum Wintersemester umgezogen. Helmut Martin ist dienstlich zu stark belastet. Die Aufgaben im KV sind über diese Distanz nicht mehr zu bewältigen. Mit beiderseitigem großem Bedauern haben Maximilian Claußen und Helmut Martin ihr Amt zurückgegeben. An ihre Stelle rücken als gewählte Kirchenvorsteherin Annette Kraume und Heide Schlüter.

Wir wünschen Maximilian Claußen Erfolg für sein Studium und Gottes Segen für diesen neuen Lebensabschnitt und Helmut Martin viel Kraft und Gesundheit für die anstehenden dienstlichen Aufgaben.
Wir begrüßen Annette Kraume und Heide Schlüter sehr herzlich als neue Kirchenvorsteherin und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Im Silvestergottesdienst wurde dieser Wechsel im KV mit Gebet und Segen begangen. Ein guter Anlass - wenn Abschied und neuer Anfang so dicht beieinander liegen.